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YOGA
ist klassisches Philosophiesystem, Wissenschaft, Kunst und
Erfahrungsweg in einem.
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YOGA
ist ebenfalls ein praktischer Übungsweg, seit Jahrtausenden
angewandt und erprobt. Dieser Weg ermöglicht es, unseren natürlichen „Energiefluss“
zu harmonisieren, „Körper-Atem-Geist
Einheit“ zu erfahren und unsere innere Entwicklung zu fördern.
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Übungen
aus dem HATHA- YOGA z.B. setzen dort an, wo wir Veränderungen gut
wahrnehmen, am eigenen Körper. Dieser verfügt über einen hochdifferenzierten
Selbstregulierungsmechanismus. Anhand dieses Mechanismus wird
uns genau signalisiert, wann wir z.B. satt oder müde sind, wann wir
Bewegung oder Ruhe brauchen, was uns gut tut, was nicht.
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Dieses
Signale werden jedoch von uns oftmals gar nicht erst wahrgenommen,
denn unser Verstand hat seine eigenen Vorstellungen von dem was wir
wollen und können. Vielfach unterliegen wir auch Sachzwängen, die
es uns verunmöglichen, die „Sprache des Körpers“ zu
beachten.
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Um
diesen Dialog zwischen Körper und Verstand wieder zu wecken
und zu fördern, kennt der YOGA Übungen, die uns lernen erst einmal
aufmerksam zu lauschen und zu beobachten. Mit der Zeit verfeinern
sich unsere Sinneswahrnehmungen und unsere Konzentrationsfähigkeit
steigert sich. Gerade in der heutigen Zeit, die geprägt ist von
Schnelllebigkeit und Reizüberflutung, wird das von immer mehr
Menschen geschätzt.
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Der
Unterrichtsstil hat sich in Europa während der letzten Jahre zum
Teil stark verändert. Heute geht man schrittweise und dem Einzelnen
angepasst vor. Vorbereitende Übungen und Bewegungsreihen machen uns
behutsam mit den Haltungen vertraut und helfen, eigene Grenzen zu
erweitern. Auch lernen wir gezielt, die Bewegungen mit dem Atem
zu koordinieren und unsere Aufmerksamkeit auf unseren momentanen
Energiefluss zu lenken.
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